Qualitätsstandards für Radinfrastruktur!

Fahrradförderung in Deutschland bedeutete lange Zeit, schmale Streifen und Fahrrad-Piktogramme auf die Kfz-Fahrbahn zu malen. Damit richtete sich das Angebot bestenfalls an erwachsene, robuste und routinierte Radfahrer, entspricht aber nicht den Bedürfnissen aller. Eine gute Fahrradinfrastruktur muss auch Einsteiger zum Radfahren einladen und für Familien mit Kindern, ältere oder unsichere Menschen gleichermaßen komfortabel nutzbar sein. Radverkehrsanlagen müssen außerdem dem wachsenden Bedarf und der zunehmenden Produktvielfalt durch Pedelecs, Lastenräder, Fahrradanhänger etc. angepasst werden.
Der Bund muss hier vorbildhaft vorangehen – und eine hohe Qualität der Radverkehrsanlagen in seiner Verantwortung sicherstellen. Er muss bundesweit gültige Qualitätsstandards, Regelwerke und Design-Vorgaben schaffen, damit Menschen von 8-80 Jahren sicher und komfortabel Rad fahren können. Bei der anstehenden Überarbeitung der „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen“ müssen die Anforderungen der unterschiedlichen Nutzergruppen berücksichtigt werden.

Wie lauten weitere Forderungen? Hier zum Nachlesen.