Verkehr und StVO an Vision Zero ausrichten!

Die Vision Zero – also keine Toten und Schwerverletzten mehr im Straßenverkehr – liegt noch in weiter Ferne. 2016 markiert mit 3.206 Unfalltoten einen historischen Tiefstand, doch die Anzahl der im Straßenverkehr getöteten Radfahrer stieg an. Jedes Jahr sterben bis zu 400 Radfahrer auf deutschen Straßen. Mit anderen Worten: Statistisch stirbt jeden Tag ein Kind, ein Mann oder eine Frau auf dem Rad – dieser hohe Anteil an Toten und Schwerverletzten bei Verkehrsunfällen mit dem Fahrrad ist nicht hinnehmbar.

Wir wollen, dass Radverkehr deutlich und erkennbar sicherer wird und fordern den Bund dazu auf, endlich zentrale Maßnahmen zu ergreifen und die Verkehrssicherheit von Radfahrern zu verbessern. Er muss die Verkehrssicherheitsarbeit verbindlich an der Vision Zero ausrichten und als oberste Prämisse in die StVO aufnehmen. Er muss Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts einführen und gegen das Falschparken auf Radwegen mit hohen Bußgeldern vorgehen. Nötig sind Radverkehrsanlagen, die Schutz vor überholenden, abbiegenden und falsch parkenden Autofahrern bieten. Assistenzsysteme zum Schutz von Radfahrern und Fußgängern müssen zur Pflichtausstattung von Kraftfahrzeugen gehören, vor allem in Lkw.

Wie lauten weitere Forderungen? Hier zum Nachlesen.